Erfahrungen und Verantwortung

Gedanken zum Wert der Erfahrung

Ich wurde in den letzten Tagen häufig darauf angesprochen, ob ich der verantwortungsvollen Aufgabe gewachsen bin das Bürgermeisteramt überhaupt ausfüllen zu können. Laut einigen Mitbürgern fehle mir schließlich die Erfahrung der Mitarbeit im Stadtrat.

Dazu möchte ich folgendes sagen:

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Politik und den Geschehnissen in unserer Stadt. Das geht auch außerhalb des Stadtrates und der Verwaltung. Viele Bürger unserer Stadt tun das jeden Tag. Sie sind nämlich gewillt und nicht nur gewählt um Veränderungen anzugehen. So reifte auch in mir der Gedanke beides zusammenzubringen – mich zur Wahl zu stellen um etwas zu bewegen.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Landsberg mit neuen Ideen voranzubringen.

Ich habe eine eigene Firma mit aufgebaut, die seit Jahren erfolgreich am Markt aktiv ist. Wir haben Mitarbeiter, für die wir Sorge tragen. Aufträge anwerben, Ausschreibungen bearbeiten, neue Produkte entwickeln um im Wettbewerb bestehen zu können. Das gehört für mich zum Rüstzeug. Wir führen die Firma als Einzelunternehmen, haften also mit unserem gesamten privaten Vermögen. Auch in meiner Anstellung vorher bin ich viel in Deutschland und der Welt herumgekommen und habe wichtige Projekte betreut. Erfahrung und Verantwortung habe ich bereits sehr früh sammeln dürfen.

Meine Stärke, die mich in meinen bisherigen Anstellungen sehr weit gebracht hat, ist meine Fähigkeit zuzuhören und Meinungen zu respektieren, um dazu in die Lage versetzt zu werden Konsens und gute Lösungen zu erarbeiten, um mögliche Konflikte auszuschließen.

Transparenz, persönliche Kommunikation und die enge Verzahnung zwischen Verwaltung, Stadt- und Ortschaftsräten, Vereinen, den Bürgern unserer Stadt und sonstigen Entscheidungsträgern halte ich für sehr wichtig und ist mein Handwerkszeug um eine positive Entwicklung Landsbergs zu ermöglichen.

Ich besitze genügend Energie, eine positive Haltung zu meiner Heimat und Ansporn sie lebenswerter zu gestalten, um mich auch in aufwendige Themen der Verwaltung einzuarbeiten, egal ob mir dabei Steine in den Weg gelegt werden sollten oder nicht. Für kooperative und konstruktive Zusammenarbeit bin ich immer zu haben.

Bedarf es für hierfür jahrelanger Erfahrung als Stadtrat? Nein, denke ich! Es ist schön, wenn man sie hat, aber nicht zwingend notwendig. Denn wenn wir ehrlich sind, hätte sich vieles in Landsberg nicht ereignen können, wenn der Stadtrat sich weitsichtiger engagiert hätte. Das Ergebnis dieser Haltung ist ja eben diese Wahl.

Jetzt brauchen wir frische Ideen, neuen Mut und den Blick über den Tellerrand um wieder vorwärts zu kommen. Es wird Zeit, die Spaltung die in unserer Stadt herrscht zu überwinden. Es ist die Zeit gekommen, die Politik kommunal und bürgernah zu gestalten und wieder UNEINGESCHRÄNKT auf das Wohl der Menschen in unserer Stadt zu richten.

Für eine echte Veränderung braucht man daher nun wirklich keinen „Stallgeruch“.