Eine Stadt für Generationen

Die Frage die wir uns stellen müssen, ist, wie wir wir in Zunkunft leben und wohnen wollen?

Diese Frage muss über alle Generationen hinweg gestellt werden.

Denn zu einer generationenfreundlichen Stadt gehören nach meinem Verständnis die ausreichenden Kinderbetreuungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten auf der einen Seite, bedarfsgerechte Betreuungs- und Versorgungseinrichtungen für ältere und hilfsbedürftige Menschen auf der anderen Seite.

Wir müssen also weiterhin dafür sorgen, dass Kindergärten, Horte und Schulen modern gehalten werden.

Allerdings – so schön unsere Einrichtungen sind, so überlastet sind die Betreuer.

Zwangsschließungen im Sommer oder Gruppengrößen die von einer Person kaum mehr zu handhaben sind, stellen sowohl Eltern als auch die Betreuer regelmäßig vor große Schwierigkeiten. Unsere Erzieherinnen und Erzieher leisten hervorragende Arbeit – ihre Leistung kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie gehen teilweise bis an ihre Grenzen und darüber hinaus.
Aber das sollte kein Dauerzustand sein.
Wir benötigen DRINGEND mehr Personal. Und dazu will ich AKTIV auf Personalsuche gehen.

Er heißt nicht umsonst: Die wichtigste Investition einer Gesellschaft sind ihre Kinder. Deswegen sollten wir ihnen die bestmöglichen Startbedingungen bieten, die wir möglich machen können. Dafür stehe ich ein.

Auch vor Landsberg macht der demographische Wandel nicht Halt. Das heißt, die Stadt muss sich anpassen und Möglichkeiten schaffen, die es erlauben Menschen in allen Ortsteilen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden so lange wie möglich zu ermöglichen. Die Qualifikation von Mitarbeitern der Stadt oder freiwilligen Helfern zu „Unterstützern“, in den einzelnen Stadtteilen, die Hilfestellung in jedem Alter bieten können, kann dabei ein erster Ansatzpunkt sein um nicht immer gleich auf professionelle Pflegedienste angewiesen zu sein.
Es gibt viele weitere Möglichkeiten die wir haben, um unsere Stadt und die dazugehörigen Dörfer so zu gestalten, dass man auch im Alter selbstbestimmt dort leben kann.
Erfolgreiche Beispiele die auch in unserer Stadt umgesetzt werden sollten, gibt es bereits in anderen Städten Deutschlands. Dort sollten wir uns umsehen und Lehren auch für Landsberg ziehen. Diese sind beispielsweise:

  • Generationenübergreifende Freizeit- und Kulturangebote an attraktiven Treffpunkten für Jung und Alt
  • Erprobung und Etablierung alternativer Wohnkonzepte, Unterstützung und fachliche Begleitung von Initiativen und Vereinen
  • Entwicklung und Unterstützung von Mehrgenerationenhäusern
  • Partizipation in der Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes
  • Kompetenzen und Bedürfnisse aller Generationen in den Blick nehmen

Das alles sind aber Punkte, die mit betroffenen (und interessierten) Bürgern diskutiert werden müssen. Man sollte dazu viele Köpfe arbeiten lassen: die Betroffenen sind oft am besten in der Lage die Probleme zu erkennen, zu benennen und Lösungen vorzuschlagen. Denn nicht jede Lösung, die man sich als Nicht-Betroffener erarbeitet bringt dann auch die Hilfestellung die die Betroffenen erwarten.